Rotorua und Auckland

Freitag, 27.02.2015

Ich bin mittlerweile an den letzten Tagen meines Neuseeland Abenteuers angelangt. Ich genieße jede einzelne Sekunde der Urlaub gerade in vollen Zügen und freue mich gleichzeitig auf Australien.

In Taupo lege ich eine kleine Verschnaufpause ein. Reisen ist anstrengend und ich sitze gerade jeden Tag mehrere Stunden im Bus, puhhh, jetzt erstmal Füße hochlegen und den Hammer Ausblick vom Hostel mit Terasse genießen.

 

 

Da mir ein paar Leute ans Herz legen, die Maori Night in Rotorua auch noch mitzunehmen, entscheide ich mich spontan hier eine Nacht zu bleiben.

Und da ich schonmal hier bin kann ich mir auch die Filmkulisse von Herr der Ringe ansehen. Abgesehen davon dass die einen schweinemäßigen Eintrittspreis dafür verlangen muss man sagen, ist die Hobbitstadt ziemlich cool hergerichtet und wir erfahren ein paar Details zum Filmdreh. zB wurden die unterschiedlichen Groeßen der Schauspieler durch den „forced perspective“ Trick erreicht, die wir schon aus der Puzzleworld kennen. Es wurden Bäume umgepflanzt und später künstlich angefertigt damit der Film mit den Büchern übereinstimmt.

 

 

Um die Stadt älter aussehen zu lassen wurde Moos aus einer Art Joghurt Pappmachee Masse an die Holzzäune geklebt, die Gemüsegärten sind alle echt und der Teich hat eine Horde Froesche angelockt die jeden Tag vor dem Dreh einzeln herausgeholt werden mussten, da sie die Tonkulisse zerstoert haben. Ziemlich witzig alles und echt recht sehenswert. Zur Belohnung gibt es nachher noch ein Ginger Ale im Green Dragon, dem Pub von Hobbiton.

 

 

 

Auch die Maori Kulturveranstaltung in einem alten Maori Village war super. Hier wird gezeigt wie die Begrüßungszeremonie zwischen den unterschiedlichen Stämmen früher abgelaufen ist, wie und warum Männer den Haka „tanzen“ (es ist eine Art mutmachen vor einem Kampf), oder auch wie gekocht wurde. Und obwohl es alles eher als Show gestaltet ist, bringt es gut rüber wie das früher alles einmal war.

Mit diesem wundervollen Tag endet mein Abenteuer in Neuseeland mehr oder weniger. Ich habe noch eine Tag in Auckland, den ich mit einem gemütlichen Frühstück und auf dem Skytower hoch über der Stadt verbringe. Abends geht dann mein Flieger zurück nach Sydney, wo Rahel bereits auf mich wartet.

 

An dieser Stelle vielleicht ein kurzes Schlusswort:

Neuseeland ist eines der schoensten Länder der Welt. Für mich vielleicht das schoenste dass ich je gesehen habe!

Es vereint auf einer sehr kleinen Fläche alle nur erdenklichen Landschaften von schneebesetzen Bergen über weite grüne Wiesen, Dünen, Wälder, tropische und solche wie sie eher bei uns zu finden sind, Steppenartigen Flächen, Palmen, atemberaubenden Küstenabschnitten und tollen Badestränden.

Zudem gibt es hier so wunderbar viel Wasser; angefangen von den das Land umschließenden Meeren, über die türkisblauen Seen, zu den Wasserfällen die wie aus dem Nichts von Urwaldbesetzen Bergen fließen und sich in Stroemen von ihnen herabstürzen. Ich habe hier eigentlich nur gestaunt und Fotos gemacht und wieder gestaunt.

Es hat mir wahnsinnig gut gefallen und abgesehen davon dass es mir vielleicht etwas zu ruhig wäre, bin ich auf ein tolles Land und tolle Leute gestoßen, viele sehr nette, hilfsbereite, freundliche und offene Kiwis, die sehr bewusst und recht gesund leben, nicht zu schnell fahren, kaum Zigaretten rauchen oder verkaufen, und Alkohol auch nur in gewissen oeffentlichen Bereichen erlauben. Zahlen kann man hier eigentlich alles per Kreditkarte, sogar per Paywave (Karte wird nur an den Automat gehalten um sie zu belasten), und in vielen Supermärkten scannt und bezalht man seine Produkte selbst am Automaten. Essenstechnisch sind Fish&Chips, Sandwhiches und Pies sehr angesagt, es gibt jegliche Muffinsorte auch als Glutenfree erhältlich und meinen Kaffee habe ich auch in jeder noch so kleine Raststätte mit Sojamilch bekommen. Na dann, zum Wohl!

Lake Tekapo bis Wellington

Donnerstag, 26.02.2015

In Lake Tekapo angekommen stockt mir beim Anblick des türkisgrünen Wassers der Atem. Ich beschließe die dreistündige Tour auf Mount John zu wagen und bin, als ich dann endlich oben ankomme restlos begeistert. Es ist superkalt und windet dass ich Angst habe dass es mich vom Berggipfel weht und meine Hände abfallen aber es ist so so cool! Die Tour führt mich am Lake Tekapo vorbei, bergauf, bergab und das einzige was beständig bleibt sind meine riesen Augen die gar nicht genug bekommen von dieser tollen Aussicht und Natur.

 

   

   

Anschließend falle ich totmüde um 20 Uhr ins Bett und bin wunderbar ausgeschlafen als es am nächsten Tag nach Christchurch geht. Auf dem Programm steht Sumner, ein kleiner Vorort mit Strand und natürlich ein riesen Eis im ReStart Einkaufszentrum.

In Kaikoura wartet eine Whale Watching Tour auf mich. Nachdem ich bei meinem ersten Besuch in Kaikoura weder Wale gesehen noch mit Delfinen geschwommen bin und alle so begeistert waren beschließe ich mich für die Bootstour anzumelden. Das Meer soll angeblich unruhig sein. Ob ich zur Seekrankheit neige? fragt der Mann an der Kasse. „Bisher nicht“, sage ich ihm und er rät mir mit ernster Miene „then keep the record“. Als ich dann im Boot sitze und wir 4 m hoch über die Wellen fliegen weiß ich, wieso er so ernst geschaut hat ;)

Wir warten etwa eine halbe Stunde bis Mister Spermwhale zum atmen an die Wasseroberfläche kommt und sind entzückt über die Wasserfontäne die er durch sein Atemloch spritzt. Nach dem etwa 2 minütigen Besuch geht es dann aber wieder für die nächste Stunde in die Tiefe des pazifischen Ozeans. ByeBye Mister Spermwhale!

 

   

Am nächsten Tag hüpfen wir alle in den grünen Kiwibus und er fährt uns vorbei an der Robbenkolonie, entlang an der feligen Steilküste der Ostseite der Südinsel, bis hoch nach Picton.

 

 

Wir steigen hier auf die Interislander Ferry und fahren drei Stunden zur Nordinsel, nach Wellington, kommen dort am Nachmittag an und ich fühle mich augenblicklich verliebt. Es mag an der wärmenden Sonne liegen, die ich in letzter Zeit nicht so oft gesehen und vor allem gespürt habe -hier auf der Nirdinsel ist es gleich ein paar Grad wärmer- aber auch die Atmosphäre, und der Flair der Hafenstadt gefllen mir super gut. Dieses mal reicht es nur für einen Flirt, aber ich verspreche Dir Wellington, ich komme zurück ;)

 

Queenstown

Donnerstag, 26.02.2015

    Queenstown

Nachdem mir das kalte Wetter langsam stinkt hoffe ich auf etwas mehr Sonnenschein in Queenstown und habe Glück, denn hier gibt es tatsächlich ein paar Fetzen Sonne! Leider musste ich nun auch Ellie und Nate verabschieden, die noch etwas in Wanaka bleiben. Michal habe ich leider schon in Franz Josef zurückgelassen. Und umso mehr freue ich mich dass ich Rahel in Queenstown wieder treffe.

 

 

In Queenstown angekommen geht auch schon bald die Pubtour los. Ich muss allerdings früh ins Bett denn morgen um 7 geht mein Bus zu den Milford Sounds, einer wunderschoenen Gebiergsformation im Meer. Davor will ich noch eine große Portion Schlaf bekommen. Aber das ist im Nomads Hostel wohl zu viel verlangt. In meinem 6er Dormroom sind ausser mir noch 7 andere Leute, hmm da hat sich einer wohl verrechnet. Nicht nur das, um 1 sind die immer noch am quatschen und musik hoeren und nachdem ich für eine Unterhaltung im Flüsterton gesorgt habe und endlich Schlaf finde kommt der Rest der Sippe um 4 in der Früh zurück, unterhält sich in aller Lautstärke, lacht, futtert Chips aus der Tüte. Das kanns doch echt nicht sein, sind die von Affen erzogen worden? Muss wohl...so ein Ärger und schade um die schoene Nacht. Etwas müde geht es dann nach Milford, vorbei an den Mirror Lakes, in denen man das Spiegelbild der wunderschoenen Bergkette bewundern kann. Nach 3 Stunden Fahrt wartet die Fähre auf uns und einen fantastische 2 stündige Fahrt beginnt. Erst am Abend kommen wir super müde in Queenstwon an. Müde aber beeindruckt und glücklich.

   

  

 

Ich bleibe noch einen weiteren Tag in Queenstown, gehe nochmal mit zum Pubcrawl und beschließe am letzten Tag nichts zu tun, denn es geht ja gleich wieder weiter nach Lake Tekapo und ich muss Kräfte sparen ;)

 

Franz Josef und Wanaka

Freitag, 13.02.2015

Der nächste Stop ist der Gletscher Franz Josef. Michal, Ellie, Nate und ich haben eine Gletschertour gebucht. Wegen des verregneten Wetters kann man momentan nur auf den Gletscher fliegen, nicht laufen und so hoffen wir auf gutes Wetter für den nächsten Morgen, denn bei Regen koennen die Helikopter nicht hochfliegen. Da es gerade wieder ein bisschen netter aussieht wander ich ein bisschen den Berg hinauf von dem man die Zunge des Gletschers sehen kann. Irgendwie schon ganz cool. Das hätte ich gar nicht gedacht und nun brenne ich natürlich darauf, mehr vom Gletscher zu sehen.

 

 

   

 

Leider ist uns das Glück aber vergoennt und es regnet den gesamten nächsten Tag und ist affenkalt. Ohne eine Date mit Franz Josef geht es dann weiter nach Wanaka, einer etwa eine Stunde von Queenstown entfernten Stadt. Nach einem kleinen Spaziergang goennen wir uns abend einen Kinofilm im kleinen Wanaka Cinema auf dessen Sofas (!) wir es uns bequem machen.

 

  

 

Auf dem Weg nach Queenstown hüpfen wir noch kurz aus dem Bus um in die Puzzle World zu gehen. Hier gibt es verschiedene Räume die die Sinne täuschen sollen, optische Täuschungen und einen Irrgarten. Mann hatten wir Spaß!!

Als erstes waren wir in einem Raum der schräg gelagert war. Hier sieht man dann Wasser "bergauf" fließen und Kugeln bergauf rollen. Mein Gehirn war ganz durcheinander: Ich konnte kaum gerade Laufen, bin ständig getorkelt und umgekippt, Man steht schrägim Raum aber denkt man steht gerade...super witzig! 

Im zweiten Raum wird optische Täuschung so angewendet dass man in der einen Ecke riesig aussieht und in der anderen ganz klein (den Trick haben sie übrigens für Herr der RInge angewendet).

Aus dem Irrgarten haben wir letzen Endes nur über einen Notausgang rausgefunden. Mission not accomplished :D

   

 

Hier ein Video dazu: 

https://www.dropbox.com/s/09v81oxu6gqupx9/MVI_6220.MOV?dl=0

Kaiteriteri, Westport und Lake Mahinapua

Freitag, 13.02.2015

Ich glaube es wird mal wieder Zeit Euch ein bisschen upzudaten. Wir waren glaube ich bei Kaiteriteri stehengeblieben und das ist gefühlt eine Ewigkeit her.

Kaiteriteri liegt an der Spitze der Südinsel und ist ein kleines Oertchen direkt am Abel Tasman National Park wo man tolle Tracks bewandern oder auf einem Kajak durch den Park paddeln kann. Genau das haben Michal (aus Israel), Ellie, Nate (aus UK) und ich gemacht. Wir sind bestimmt einige 10 oder 20 km gepaddelt, haben Robben und einsame Strände gesichtet und über das glasklare Wasser gestaunt. Wann immer wir eine Pause gemacht haben hat unser Guide uns mit Maori Geschichten und Kaffee versorgt – das war echt ein toller Ausflug!

 

 

Leider hat am nächsten Tag nicht wie erwartet der Tag am güldenen Strand sondern Regenwetter auf mich gewartet. Wir verbringen also den Tag im Zimmer beim Wäschewaschen, Lesen und Kaffeetrinken. Auch gemütlich! (Kurze Nebenstory: Michal will gerade ihre Wäsche aus dem Trockner holen und findet ihre Sachen neben dem Trockner wieder. Ein Handtuch und ihr Lieblingsshirt fehlen. Wir versuchen ihre Sachen den ganzen Abend wieder aufzutreiben und bekommen ihr Handtuch wieder. Das T-Shirt aber bleibt verschwunden und taucht erst wieder ein paar Stops später in Franz Josef an einem blonden Mädel auf, das wir aus Kaiteriteri kennen. Gibts denn sowas??)

Wir fahren am nächsten Tag nach Westport weiter und kommen dort leider erst nachmittags an. Wir haben trotzdem genug Zeit den Strand zu bestaunen. Ich liebe die Strände in Neuseeland: Unglaublich weite Strände die tagsüber unter seichtem Wasser glitzern und auf denen gegen nachmittag tosende Wellen spielen. Dieser Anblick raubt mir jedes Mal den Atem!

 

 

 

Auf dem Weg nach Lake Mahinapua halten wir noch für einen Spaziergang an der Westküste entlang, sehen Seehunde und besichtigen später noch die Pancake Rocks. Warum die so heißen? Weil sie gestapelt sind wie ein Haufen Pancakes. Fehlt nur der Maplesirup ;) Ich habe übrigens gelernt, dass man in UK wohl Pancake mit Speck und wahlweise sogar Maple Sirup obendrauf isst. Uff....was ich davon halten soll weiß ich nicht genau ;)

 

 

  

  

 

Auch am nächsten Stop, Lake Mahinapua, haben wir nur ein bisschen Zeit am nachmittag um die Gegend zu bestaunen. Es hat en ganzen Tag geregnet aber zum Glück erwischen wir ein trockenens Zeitfenster um auch hier am Strand entlang zu schlendern. Abends gibt es dann im zum Hotel gehoerigen Pub eine Art Kostümpartz mit dem Motto „Anything BUT clothes“, bei der man alles tragen darf, nur keine Klamotten. Meine Favorien sind ein Mädchen in einem Gummihai mit dem man sonst im Pool plantscht und Ellie, die ihren eigenen Rucksack trägt. Steht ihr mega gut! :D

 

 

Und wieder geht es weiter, diesmal mit Ziege im Bus ;)

Neuseeland: Christchurch&Kaikoura

Freitag, 30.01.2015

Christchurch & Kaikoura

Von Auckland aus fliege ich nach Christchurch, amüsiere mich wieder über das „Herr der Ringe Sicherheitsvideo“ von Air New Zealand und komme nach einer Stunde in der ältesten Stadt Neuseelands an. Leider wurde die Stadt 2011 von einem Erdbeben wortwoertlich bis in die Grundmauaern erschüttert, sodass viele Häuser komplett zerstoert sind und viele Menschen und Geschäfte verschwunden sind. Teils bietet das enorm trostlose Anblicke, wenn einfach ganze Häuserreien fehlen.

  

  

 

 

 

Faszinierend finde ich aber die Hoffnung und Kraft der Dagebliebenen, die sich für die Wiederherstellung der Stadt einsetzen. So wurden verschiedene Initiativen ins Leben gerufen, die der Stadt durch Kunst und Handwerk ein neues, farbenfrohes Gesicht geben: zum Beispiel ein aus Schiffskontainern gebautes Einkaufszentrum, das Geschäfte und Imbissbuden beherbergt. Auch der Botanische Garten und Park sind wunderschoen und laden zum flanieren und entspannen ein.

Trotzdem reise ich am nächsten Tag nach Kaikoura weiter, einer am am Osten der Südinsel gelegenen Stadt, in der Wale, Delfine, Robben und Pinguine leben und gesichtet werden koennen. Dort angekommen machen Connie aus Trier und ich einen fünf stündigen wunderschoenen Spaziergang entland an der Küste und über das Land zurück.

  

 

 

   

Ich komme im Angesicht der schoenen Natur nicht mehr aus dem Fotografieren heraus und bin hin und weg wie schnell sich hier die Umgebung ändert. Eben noch läuft man über pechschwarzen Strand an einer Gegend vorbei wie man sie in Sylt kennt. In der nächsten Minute sind es Palmen in üppig grüner Bewachsung, dann okkergelbe steppenartige Flächen die sich an der Steinküste entlangzieht und ploetzlich ist da ein Nadelwald und Wiesn genau wie in Bayern...wenn da nicht wieder das Meer wäre. Das Meer ist übrigens super kalt und erfrischend, aber nach zwei Minuten muss ich da auch raus!

  

 

Neuseeland: Bay of Islands&Cape Reigna

Freitag, 30.01.2015

Bay of Islands und Cape Reigna

 

Für die nächsten Tage haben wir bei einem Busunternehmen einen Buspass gekauft der uns zu den Bay of Islands und zum Cape Reigna, dem noedlichsten Punkt der Nordinsel Neuseelands bringen soll. Hier kann man sehen wir der Pazifik und der Tasmanische Ozean zusammenfliessen. An manchen Tagen sieht man dann Wellen mitten Im Ozean wo beide aufeinander treffen. Für die Maori ist das Cape ein heiliger Ort, für uns ist er einfach atemberaubend und mystisch. Wir halten zum Mittagessen am Strand mit den tollsten Wellen die man sich vorstellen kann. Danach kommen wir zu einer riesigen Sanddüne, auf der man mit einem Sandboard hinunterbrettern kann, ähnlich wie beim Snowboarden, und fahren mit dem großen Reisbus direkt am 90 Miles Beach entlang. Ein bisschen halsbrecherisch ist das ganze, aber der Strand und der Ausblick sind der Hammer!! Der Ausflug nach Cape Reigna hat sich wirklich gelohnt!

 

 

   

 

 

   

Leider ist das vorerst auch unser letzter gemeinsamer Tag, denn Rahel hat einen anderen Buspass als ich und für mich geht es von xxx erstmal nach Whangarei bzw. Tutukaka zum Tauchen. Mein Hostel liegt direkt an den Whangarei Falls. Es wird von einer Familie geführt und ist sehr liebevoll hergerichtet, echt total nett. Die Zimmer sind groß und draussen gibt es einen BBQ Platz und sogar einen kleinen Pool, yeayy!

 

 

Mit dem Schiff geht es früh morgens zur Inselgruppe „Poor Knights“ (weil sie von weitem aussehen wie ein gefallener Ritter. AUf dem Foto, links der Kopf, dann der Bauch und rechts die Beine), sie soll Neuseelands schoenstes Tauchgebiet beherbergen. Das Wasser ist super kalt und dank Wind haben wir eine sehr starke Stroemung. Am meisten Spaß habe ich, als wir in eine Unterwasserhoehle tauchen und der Sog und abwechselnd in die Hoehle rein- und rausspühlt.

 

Zurück im Hostel muss ich leider feststellen, dass ein paar meiner Sachen fehlen, weil das Reinigungspersonal dachte ich sei schon abgereist. Mein Essen finde ich daher verstreut im Gemeinschaftskühlschrank, meine Klamotten teils im Waschraum, teils an der Rezeption und ein paar der Sachen finde ich leider gar nicht wieder. Mann....irgenwie hab ich eine kleine Pechsträhne, die davon getoppt wird, dass mich m Tag drau nicht nur eine sondern zwei Moewen als Toilette missbrauchen. Und nu die Frage: bringt das doppelt Glück oder hat die zweite Sch***moewe das Glüeck der ersten wieder umgekehrt?

Neues Seeland

Freitag, 30.01.2015

Auckland und Waihike Island

Mit Vorfreude im Bauch (gemischt mit ein bisschen Ärger weil ich beim Check-in 120$ für mein Gepäck zahlen musste) sitze ich nun im Flugzeug, schaue mir das „Herr der Ringe Sicherheitsvideo“ von Air New Zealand an und freue mich in weniger als 4 Stunden in Neuseeland zu sein. Dort angekommen wird (wie auch in Australien) kontrolliert, ob man etwaige Pflanzen, Nahrungsmittel oder Erdkrümel aus anderen Ländern Nach Neuseeland schmuggelt und damit das oekosystem durcheinander bringt. Studentenfutter und Müsli werden vorsichtshalber entsorgt, nicht dass sie wieder die Polizei holen...

 

In Auckland treffe ich Rahel, die Schweizerin die ich in Sydney getroffen habe, im Hostel. Gemeinsam fahren wir mit der Fähre nach Waihike Island. Die Insel ist ein wahrer Traum! Üppige, farbenfrohe und blumenreiche Natur, kleine Buchten, weitläufige Strände und Weingüter soweit das Auge reicht.

 

 

 

    

Nach ein bisschen Entspannung am Strand wollen wir uns in einem der Weingüter ein Glas Wein und ein gutes Abendessen goennen. Leider haben wir Pech und das erste Weingut hat bereits geschlossen. Den Bus, der einmal die Stunde kommt, haben wir gerdade verpasst. Nach einer Stunde straffen Marsches kommen wir bei Weingut zwei an. „Closed“ lesen wir und sehen den Bus an uns vorbeifahren. Neeeeein! Es ist heiß, wir sind müde, durstig und hungrig, laufen aber tapfer weiter. Gute 1,5 Stunden und einen weiteren verpassten Bus später erreichen wir einen Supermarkt, stillen den groebsten Hunger. Der nächste Bus kommt erst in 40 Minuten, die letzte Fähre fährt auch bald ab. Also laufen wir wieder weiter, versuchen vergebens ein Taxi zu bekommen (es gibt da wohl nur ein oder zwei). Und dann passieren gleich zwei Wunder. Wunder 1: Das Taxi und auf das wir solange gewartet haben und eine Mitfahrgelegenheit die wir so herbeigesehnt haben kommen gleichzeitig mit unserem Bus. Wunder zwei: Der Bus nimmt uns mit und wir erreichen sogar pünktlich die Fähre!

 

 

Hello Sydney!

Freitag, 23.01.2015

Nachdem ich den Schock am Flughafen von Singapur einigermaßen vekraftet hatte, bin ich auch schon in Sydney gelandet. Mit dem Airport Link ging es auch relativ flott in die Stadt und zu meinem Hostel, das insgesamt ganz okay war. Toll fand ich zum Beispiel die Küche in der man sich selbst Essen kochen konnte. Nicht so toll war, dass diese abends meist zur Küche einer riesen Party-WG wurde und auch generell ziemlich viel Trubel war (man ist halt doch schon langsam alt ;)

Das zweite Hostel, Railway YHA ist dafür umso besser und echt nett gestaltet. Manche der Zimmer sind in Eisenbahnwaggongs untergebracht und auch hier gibt es eine Küche für die Sebstversorgen und sogar einen kleinen Pool!

Nachdem ich am ersten Tag erstmal 14 Stunden Schlaf nachgeholt hatte (war wohl doch alles recht viel) habe ich einen kleinen Spaziergang vom Circular Quay über die Oper und den wunderschoenen Botanischen Garten durch die Stadt unternommen. Die Stadt mit den Parkanlagen am glitzernden blauen Meer hat mir sehr gut gefallen, die Leute sind nett, die Atmosphäre relaxt und das Wetter angenehm warm aber nicht zu heiß. Mit der Aussprache der Australier hab ich dann und wann schon Probleme...aber ich werde mich wohl schon daran gwoehnen ;)

Dann musste natürlich auch der berühmte Bondi Beach und Manly, ein Vorort von Sydney, erkundet werden (an dieser Stelle: Danke liebe Papi, für den guten 50er Sonnenschutz! War super ;) ) Bondi ist proppenvoll (es ist Samstag) aber das Wasser ist herrlich erfrischend. Nur die Surfer warten vergebens auf die ganz großen Wellen. Wären sie mal lieber nach Manly gegangen, denn da war die Stroemung so stark dass man echt aufpassen musste nicht ins Meer gezogen zu werden.

 

Ich erledige ein paar Dinge, richte mein Bankkonto ein und besorge mir eine Steuernummer, lerne ein bisschen die Stadt kennen und mache einen Ausflug zu den Blue Mountains. Das ist eine ca. 100kmx 80km große Fläche von Eukalyptuswäldern die aus der Ferne gesehen eben blau schimmern. Die Natur und die endlosen Weiten von den Felsen aus zu betrachten ist atemberaubend und ich genieße den Wind und die frische Luft. Wenn man die Augen schließt hoert man alle moeglichen Tiere im Urwald und das rauschen des Wasserfalls.

 

  

Nach ein paar Tagen muss ich mich nun aber mal entscheiden wie es weitergeht. Nachdem die Ostküste gerade wohl sehr überfüllt sein soll, entscheide ich mich letztlich endlich und buche einen Flug nach...Trommelwirbel....Neuseeland und freue mich megamässig über meine Entscheidung. Am Montag geht es los, Juhu!

Achso und wens interessiert... hier mal ein paar Referenzpreise: eine große Flasche Wasser: 5$, Schokoriegel: 3$, eine Mahlzeit im Cafe 15$, Müslipackung 6$, Kilo Paprika 8$. Klingt so natürlich viel aber es gibt ja auch den den Wechselkurs, von daher denke ich relativiert es sich ein bisschen.

 

 

Singapur: Der Wettergott meint es gut mit mir!

Sonntag, 18.01.2015

Nächste Station: Singapur. 

Am ersten Nachmittag hat es erstmal schoen viel geregnet. Aber um ehrlich zu sein, war ich aber echt froh, denn so konnte ich die Zeit nutzen um mal die Füße hochzulegen und zu entspannen. Danke lieber Wettergott! Trotzdem, um hier einmal zu zeigen, wie sehr es geregnet hat – einmal die unglaublich fantastische Aussicht aus dem Hostel ohne und dann mit Regen ;)

        

Das Hostel war echt super empfehlenswert. Alles sauber und ordentlich, coole Terasse, ne kleine Küche dazu und die Leute waren auch nett.

 

Abends gab es eine kurze Regenpause (Dankööö), die Julia und ich für einen Cocktail auf der Ku Dé Ta Roof Top Bar des Marina Bay Sands (das mit dem bekannten Infinity Pool, den man von der Bar aus nur sehen kann, aber leider nicht hinkommt), die Lightshow und den herrlichen Ausblick von dort über Stadt und Hafen genutzt haben.
 

Dann stand natürlich ein bisschen Shopping auf dem Programm (es hat ja geregnet ;)  ) und gutes Essen von den Hawker Ständen. In Singapur kann man die Vielfalt aus der Chinesischen, Malayischen, Thailändischen und Indischen Küche genießen. Darunter mischen sich Überbleibsel aus der Kolonialzeit. Einfach herrlich! Und das beste Essen gibt es wie oftmals da, wo sonst kein Touri zu sehen ist ;)

 

Und für das Feierabendbier kann man super in eine der Bars an den Quays gehen. In dem ehemaligen Hafen- und Lagergebiet steppt heutzutage sozusagen der Bär.

Nachdem heute auch mal ein bisschen die Sonne scheint geht es mit Bus und Boot nach Pulau Ubin. Dort kann man sich Fahrräder leihen und über die ganze Insel fahren, die fast nur aus Urwald – und Sumpfgebiet besteht.

 

Das Wetter ist super, die Kokosnuss erfrischend, Fahrradfahren macht auch Spaß und was zu sehen gibt es hier ohne Ende! Und gerade als ich auf dem Rückweg bin, fängt es wieder an wie aus Eimern zu giessen. Danke dass Du gewartet hast, bis ich im trockenen Bus sitze ;)

 

   

 

Und schon naht der letzte Tag und den verbringe ich mit Paul, einem ganz fantastischen und lustigen Kerl aus Paris, in Little India. (Heute kein Regen, Merci!!) Hier ist gerade eine Art Ernte Dank Fest, das Pongal-Fest. Die Straßen sind geschmückt und es gibt reichlich zu Essen und Menschen auf der Straße. Und ich darf sogar mit einer Art Sieb eine Form aus Mehl auf den Teppich schütteln – Das soll für Wohlstand im neuen Jahr sorgen! Super, denn das kann ich gebrauchen ;)

Nun futtern wir uns noch in einem indischen Hawker Center satt und dann gehts auch bald schon zum Flughafen, wo ich wegen des Mitführens von Pfefferspray um ein Haar verhaftet werde.

Na gut, so schlimm wars auch nicht. Aber die Polizei musste immerhin kommen, meine Personalien aufnehmen und mir eine Verwarnung überreichen. Beim nächsten Mal wird es damm wirklich ernst! Dabei hat mir dieser Schock schon gereicht, und meinen Flug hätte ich auch beinahe verpasst...

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